Montag, 24. September 2012

Tabletten, Kapseln und Pillen – Sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? [Gastartikel]



Reichhaltiges Angebot

Ein Gang durch einen Drogeriemarkt zeigt: an welchem Nährstoff-, Vitamin- oder Mineralienmangel die Deutschen auch immer leiden, es gibt freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel, die Abhilfe schaffen. Das fängt an bei Vitamin-Brausetabletten und zieht sich über Magnesium- oder Cranberry-Kapseln, Vitamin-B-Komplex-Tabletten bis hin zu Johanniskrautpräparaten zur Bekämpfung von Depressionen. Wenn es sich nicht um freiverkäufliche Produkte handeln würde, könnte man denken, man stünde in einer Apotheke. 

Zusätzlich zu diesen Mitteln, die eine Unterversorgung mit einem Stoff ausgleichen, sind Diätpillen oder Ähnliches im Angebot.
Teilweise findet man auch genau auf Sportler zugeschnittene Nahrung wie Eiweißdrinks, L-Carnitin zur verbesserten Fettverbrennung oder Kreatin zur optimalen Muskelregeneration. 
Das Angebot ist so vielfältig, dass der Gang zum Arzt oder Apotheker eigentlich fast nicht mehr nötig ist - zumal das Internet mit seinen diversen Ratgeberseiten und -foren Möglichkeiten zur Selbstdiagnose gibt.

Ist der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll?
 
Bei einer ausgewogenen, ausreichend kalorien- und nährstoffhaltigen Ernährung sollte eine Unterversorgung an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen nicht vorkommen, sagt zumindest die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) - doch leider gibt es immer noch viele Menschen, die einfach nicht an den Verzehr gesunder und frischer Lebensmittel gewöhnt sind, die vielleicht allergisch sind gegen bestimmte Früchte- oder Gemüsesorten, die Vegetarier sind und so viele der gesunden Inhaltsstoffe in Fleisch und Fisch nicht aufnehmen - und es kommt auch in Familien vor, die sich gesund ernähren, dass die Kinder plötzlich jegliches Gemüse und Obst ablehnen. 
In solchen Fällen ist die zusätzliche Gabe von Vitamin- oder Mineralienpräparaten sicherlich sinnvoll.
Eine Warnung jedoch: was in der Apotheke verkauft wird, muss zugelassen werden und dazu diverse Tests durchlaufen. 
Im Drogerie- oder Supermarkt ist das nicht der Fall, darum sind es auch offiziell Lebensmittel und keine Medizin. Es empfiehlt sich also immer, genau hinzusehen und lieber auf bewährte Firmen zurückzugreifen, beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel von Abtei, bei denen sicher ist, dass sie aus wertvollen Inhaltsstoffen bestehen und im Vergleich besser wirken als günstigere No-Name-Produkte.

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